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Fragen und Antworten der Wellnesswoche Community

Die Biotta Community bietet Ihnen vielseitige Informationen und nützliche Tipps rund um die Wellness Woche. Gerne geben wir Ihnen einen Einblick in unsere häufigsten Kundenfragen. Vielleicht ist Ihre Frage dabei und bereits beantwortet.

Kann ich Säfte, die mir überhaupt nicht schmecken, gegen andere tauschen?

Klar können Sie das. Allerdings sollten Sie wirklich nur die Säfte abtauschen, die Ihnen gar nicht schmecken. Denn die Zusammenstellung der Säfte erfolgte nach dem in vielen Fachkreisen anerkannten Saftfastenkonzepts nach Dr. Otto Buchinger, sodass Ihr Körper mit wichtigen Mineralstoffen, Vitaminen und Vitalstoffen versorgt wird und eine gute Entgiftung / Ausleitung stattfinden kann. Generell sollten Sie einen Gemüsesaft gegen einen Gemüsesaft tauschen, einen Fruchtsaft gegen einen anderen Fruchtsaft. Wählen Sie einfach Ihren Lieblingssaft aus dem Biotta Sortiment. Über 20 Säfte stehen Ihnen hierbei zur Auswahl. Vorzugsweise sollte es ein Saft sein, der nicht zu sauer ist und keinen zu hohen Kaloriengehalt hat. Gerne berät Sie Ihr Apotheken-/Drogerie-Fachteam vor Ort.

Gibt es einen Trick, wie ich die Leinsamen besser herunterschlucken kann?

Für viele Menschen braucht es etwas Überwindung, Leinsamen auf nüchternen Magen einzunehmen. Es gelingt besser, wenn sie mit viel Flüssigkeit geschluckt oder kurz in einem Glas Wasser vorgequellt werden. Wenn Sie die Leinsamen zu sich nehmen, sollten Sie darauf achten, reichlich zu trinken. Zusammen mit der Flüssigkeit quellen die Schleimstoffe im Darm auf. Die Volumenzunahme führt dazu, dass die Tätigkeit des Darms angeregt und der Inhalt schneller transportiert wird. Die Samen können zwecks leichterer Einnahme auch frisch geschrotet werden oder vor dem Schlucken gut gekaut werden. Nicht wenige mögen den leicht nussigen Geschmack.

Ich habe genascht. Ist nun die ganze Woche sinnlos oder kann ich weitermachen?

Das kann schon einmal passieren. Man hat einen schwachen Moment und greift doch schnell zur Schokolade. Das ist kein Grund die Wellness Woche für gescheitert zu erklären. Allerdings kann die feste Nahrungsaufnahme die Verdauungssäfte aktivieren und das Hungergefühl verstärken. Nutzen Sie also die übrigen Tage, um sich voll auf ihren Tagesplan zu konzentrieren.

Ich habe eine Laktose-Intoleranz, kann ich alle Säfte der Wellness Woche trinken?

Die Säfte Vita 7 und Wellness enthalten Molke und somit Laktose. Aus diesem Grund sind sie für Menschen mit Laktose-Intoleranz ungeeignet. Sie können diese Säfte problemlos durch andere ersetzen. Zum Beispiel durch den fruchtigen Mango Mix oder aber auch durch den Breuss oder den Gemüsegarten.

Ich bekomme Heisshunger-Attacken, was kann ich dagegen tun?

Ablenkung ist wohl immer noch das beste Mittel gegen Gedanken, die sich ums Essen drehen. Gegen Heisshunger hilft zunächst nur die Fokussierung auf andere Themen. Machen Sie sich eine Tasse Tee, geniessen Sie diese bewusst, freuen Sie sich auf Ihr Hochgefühl, wenn Sie die Wellness Woche erfolgreich beendet haben. Bewegen Sie sich – gehen Sie an der frischen Luft spazieren. Wenn gar nichts mehr hilft, essen Sie einen kleinen Löffel Honig. Dieser schmeckt sehr intensiv und kann Abhilfe schaffen. Natürlich sollte dies nicht zur Gewohnheit während der Wellness Woche werden. Aber als Helfer in der Not ist er bestens geeignet.

Kann ich die Wellness Woche auch verkürzen?

Ja, schon 1 Tag Saftfasten kann den Stoffwechsel sehr entlasten, die gesundheitliche Wirkung ist aber geringer. Bei sehr kurzem Saftfasten von 1 bis 2 Tagen ist der Vorbereitungs- und Aufbautag nicht nötig, bei mehreren Tagen aber schon. Viele Menschen machen aus gesundheitlichen Gründen regelmässig einen Saftfastentag pro Monat.

Ich habe Durchfall. Was kann ich dagegen tun?

Während der Wellness Woche ist eine gute Verdauung von sehr grosser Wichtigkeit um einer Verstopfung vorzubeugen. Darum enthält die Biotta Wellness Woche den Biotta Dörrpflaume (Digest), der für eine gute Verdauung sorgt. Falls Durchfall auftritt, so lassen Sie den Biotta Dörrpflaume weg.

Ich habe starke Kopfschmerzen, kann ich etwas dagegen tun?

Kopfschmerzen während der Wellness Woche können verschiedene Ursachen haben. Eine der häufigsten ist der Blutdruckabfall (auch bedingt durch den Koffein-Entzug), der sich bei den meisten Fastenden in leichten Beschwerden wie Müdigkeit und Kopfschmerzen äussert. Weiter kann eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr eine Ursache sein, denn während der Wellness Woche benötigt der Körper mehr Flüssigkeit als sonst. Trinken Sie daher mindestens 2 Liter pro Tag, wenn möglich noch etwas mehr.

Bei akuten Kopfschmerzen hilft ein grosses Glas Wasser mit einem Zitronenschnitz, eine kurze Massage der Schläfe (hierbei eignet sich Pfefferminzöl sehr gut) und viel frische Luft. Eine weitere Ursache für Kopfschmerzen kann der Darm sein. Wenn Sie nicht täglich Stuhlgang haben, so können Sie dem mit einem Esslöffel Glaubersalz aufgelöst in einem Glas lauwarmen Wassers nachhelfen. Wenn die Kopfschmerzen nun noch nicht nachgelassen haben, kann ein Schmerzmittel genommen werden.

Kann ich zusätzlich zu den Säften im Paket weitere Säfte trinken?

Falls Sie merken, dass die im Wochenplan angegebene Saft-Menge schlichtweg zu wenig für Ihren Körper ist, gönnen Sie sich zwischendurch ein kleines Glas eines anderen Biotta Saftes. Ziehen Sie Gemüsesäfte Fruchtsäften vor. Aber auch das sollte nicht zur Gewohnheit werden. Vielleicht werden Sie die Ersatzsäfte nach den ersten Tagen gar nicht mehr brauchen. Umso mehr können Sie sich dann auf diese freuen, wenn Sie die Wellness Woche gemeistert haben.

Wie oft kann ich die Wellness Woche machen?

Für gesunde Personen empfehlen wir die Wellness Woche 2-mal jährlich durchzuführen. Einmal im Frühjahr zur Überwindung der Folgen des Winters : Müdigkeit, Trägheit, Unlust, zu viel Essen und zu wenig Bewegung. Einmal im Herbst zur Vorbereitung auf den Winter, vor allem um das Immunsystem zu stärken und nochmals richtig in Schwung zu kommen. Weitere oder verlängerte Wellness Wochen sollten nur auf ärztliches Anraten und unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.

Kann ich während der Wellness Woche Sport machen?

Leichte Bewegung, bspw. ein Spaziergang, leichtes Walking oder Schwimmen und Velofahren möglichst an der frischen Luft, sollten Sie mehrmals in die Fastenwoche integrieren. Bei intensiven Sportarten kann der Körper während einer Fastenwoche schneller Ermüdungserscheinungen zeigen. Zudem kann die Ausdauer- und Kraftleistung reduziert sein. Ebenso wichtig wie leichte Bewegung ist die Entspannung. Gönnen Sie sich eine Auszeit vom hektischen Alltag während dieser Woche. Folgen Sie Ihrem Körpergefühl und verwöhnen Sie sich und Ihre Sinne mit einem warmen Bad, einer Meditation oder Körperübungen.

Baut man während des Fastens Muskelmasse ab?

Wer Bewegung in sein Fastenprogramm einbaut, der braucht vor Muskelschwund keine Angst zu haben, dies zeigte eine Studie der Universitätsklinik Charité in Berlin an über 1‘000 Fastenden. In der Studie kombinierte man ein umfangreiches körperliches Ausdauertraining mit einer 4-wöchigen Fastenkur. Die trainierten Fastenden hatten selbst nach vier Wochen Fasten mehr Kraft sowie Ausdauer und sie waren beweglicher als vor dem Fasten. Kraft und Ausdauer lassen sich durch ein gezieltes Bewegungsprogramm also sogar noch steigern.

Wie viele Kalorien nehmen ich während der Wellness Woche täglich zu mir?

Während den Safttagen nehmen Sie durchschnittlich ca. 400kcal zu sich. Dank den naturbelassenen Bio-Frucht- und -Gemüsesäften wird Ihr Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt.

Wie viel Gewicht verliert man in einer Fastenwoche?

Dies ist stark abhängig vom Körpergewicht, es gilt: Je schwerer man ist, desto mehr Gewicht verliert man. Mind. 2-4kg (gegen oben offen) kommen bei den meisten Fastenenden zusammen. Um dieses Gewicht dann langfristig zu halten, muss aber an der Ernährung oder am Lebensstil (bspw. mehr Bewegung) etwas geändert werden (Fasten hat nichts mit einer Diät zu tun). Ansonsten tritt mit grosser Wahrscheinlichkeit der gefürchtete Jojo-Effekt ein. Die Gewichtsabnahme sollte daher eher als willkommener Nebeneffekt angesehen werden.

Was passiert im Körper beim Fasten?

Forscher sind sich sicher: Kein anderes Ereignis verändert den Stoffwechsel so ausserordentlich wie das Fasten. Konkret geschieht folgendes: Etwa 12h nach der letzten Nahrungszufuhr beginnt der Körper mit dem Abbau von Zuckerreserven aus der Leber. Er erhält so den lebenswichtigen Glukosespiegel aufrecht. Nach weiteren ca. 36h startet er kurzzeitig mit Eiweissverbrennung, was zu einem leichten Muskelabbau führen kann. Dieser wird aber durch den ebenfalls einsetzen Fettverbrennung wieder gehemmt. Der Körper wandelt Fettzellen in sogenannte Ketone um, die besonders effiziente Energie produzieren. Die Ketone beteiligen sich nun anstelle von Glukose aus der Nahrung an der wichtigen Energieversorgung von Hirn und Herz. Zudem kommt ein weiterer sehr wichtiger und gut erforschter Prozess in Gang, der Autophagie-Prozess. Der Körper recycelt dabei unbrauchbaren und schädlichen Zellabfall und gewinnt daraus wichtige neue Zellbaustoffe und Energie. Die Zellen werden jünger und widerstandsfähiger. Diese Vorgänge sind unter anderem dafür verantwortlich, dass Fastende ab dem 2./3. Tag wieder voller Energie sein können.

Eine empfehlenswerte Dokumentation zum Fasten, die im ZDF ausgestrahlt wurde, findest du hier.

Was ist mit "leichtes Essen" am Vorbereitungstag gemeint?

Leichtes Essen bedeutet leicht verdaulich, also Nahrungsmittel, die nicht lange oder schwer im Magen liegen. Das ist einerseits wichtig, um den Magen und die Verdauung auf die bevorstehende Saftwoche und den damit einhergehenden Nahrungsverzicht vorzubereiten und andererseits auch für den Aufbautag und die Tage nach einer Saftfastenkur zentral, um den Magen und die Verdauung nach dem Nahrungsverzicht nicht zu überfordern (Bauchweh, Völlegefühl oder Durchfall könnten die Folgen sein).

Als leicht verdaulich gilt z.B.:
- Gemüse (gedämpft, gegart – keine Rohkost)
- Kartoffeln
- (polierter) Reis
- Teigwaren
- Zartweizen (z.B. Ebly)
- Helles Fleisch oder Fisch (gedämpft, schonend gegart und nur leicht gewürzt – nicht frittiert, paniert oder in Öl/Fett gebraten)
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Als schwer verdaulich gilt z.B.:
- Kohlgemüse (z.B. Kabis)
- Salat (da es sich um Rohkost handelt)
- Wurstwaren, Fleischkäse, rotes Fleisch
- Hülsenfrüchte
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