Philosophie

Als nachhaltige Manufaktur möchten wir seit 1957 dem Menschen mit jedem Schluck Biotta ein Stück Natur zurückgeben. Hierbei stehen die biologische Ausrichtung, hohe Qualitätsstandards und der Genuss im Vordergrund.

Bio-Produkte als Massenware lehnen wir ab. Wir lieben die gesunde, lebendige Natur in jeder einzelnen Biotta Flasche. Deshalb handeln wir vom Anbau bis zur Abfüllung jederzeit ganzheitlich und fair. Zum Beispiel fördern wir durch die enge Kooperation mit regionalen Bio-Bauern die nachhaltige Bio-Landwirtschaft in unserer Heimat. Und auch in fernen Anbaugebieten unterstützen unsere Partner Bio-Bauern bei der Herstellung von biologischen Früchten und Gemüse.

Angesehene nationale und internationale Zertifikate wie Bio Suisse und andere garantieren die kontrollierte Qualität unserer Produkte und Herstellungsabläufe.

Dem Menschen Wohl tun

In unseren Säften steckt das Beste, was Früchte und Gemüse zu bieten haben. Was genau, das erklären wir unseren Kunden gerne während der Ernte vor Ort.

Wir haben zum Beispiel viel darüber nachgedacht, wie man die Naturtalente unserer Früchte, Knollen und Wurzeln ideal kombinieren kann und wertvolle Saftmischungen ebenso wie ein ganzes Wellness-Paket für Saft-Wochen kreiert. Denn auch wenn es heute ein wenig altmodisch klingt: Die Gesundheit und Vitalität der Menschen liegen uns am Herzen. Mit jeder Flasche Biotta Saft schicken wir ein Stück wohlschmeckende Natur in die Welt – und vielleicht auch einen kleinen Schluck Lebensfreude.

Mehr Natur geht in keine Flasche.

Unsere Grundsätze

Unsere Säfte sind:

  • 100% naturbelassen
  • 100% Bio
  • aus 100% direkt gepresstem Saft, wir verwenden kein rückverdünntes Konzentrat
  • ohne Zuckerzusatz (enthält von Natur aus Zucker)
  • ohne Farbstoffe, Konservierungsmittel und Aromen
  • ohne zugesetzte Vitamine (Früchte & Gemüse haben eigene Vitamine)

Back to Top

Geschichte

Anno 1957 gibt es noch keine Bio-Richtlinien, Gütesiegel oder Zertifikate. Aber es gibt zum Beispiel schon den Biotta Rüebli-Saft. Unser Unternehmen, damals noch die „Gemüsebau AG Tägerwilen“, gehörte zu den ersten Schweizer Landwirtschaftsbetrieben mit organisch-biologischer Ausrichtung.

Seit 1961 signalisieren wir unseren Glauben an die Zukunft des biologischen Anbaus auch mit unserem Firmennamen: Biotta. Unbeirrbar stellen wir der Instant-Kultur eine immer buntere Palette von Gemüse- und Fruchtsäften entgegen. 100% naturbelassen, 100% Bio.

Die entscheidenden Schritte in der Bio-Erfolgsgeschichte von Biotta:

1931 wird die Gemüsebau AG Tägerwilen gegründet.

1951 stellt der Betrieb auf biologischen Anbau um und ist einer der ersten Bio-Betriebe der Schweiz.

1957 wird biologischer Rüeblisaft als erster Biotta Saft überhaupt gepresst, abgefüllt und im Handel eingeführt.

1961 übernimmt Dr. Hugo Brandenberger die Saftmanufaktur. Als Pionier ist er von der Zukunft des biologischen Anbaus überzeugt. Über vierzig Jahre entwickelt er den biologischen Anbau, die Saftherstellung und das wachsende Sortiment an Gemüse- und Fruchtsäften erfolgreich weiter.

2005 veräussert Dr. Hugo Brandenberger auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger seine Saftmanufaktur an den ostschweizerischen Getränkehersteller Thurella AG.

2011 werden die naturbelassenen Biotta Säfte zum wichtigsten Standbein von Thurella. Die Neuheiten Biotta PUR und Biotta Energy kommen auf den Markt.

2012 kommen die Traktor Smoothies aus Zürich in die Biotta Manufaktur. Seitdem stellt Biotta auch Bio-Smoothies unter der Marke Traktor her.

2014 kommen die Biotta Veggies in den Handel. Erstmals werden Biotta Produkte auch im Kühlregal verkauft.

Back to Top

Unsere Bauern

Jahrzehntelange Erfahrung in biologischem Gemüseanbau, überzeugtes Engagement und Liebe zum Detail kennzeichnen die Bio-Bauern, die für uns anbauen. Auf sorgfältig gepflegtem, fruchtbarem Boden ziehen sie jene Karotten, Randen, Kartoffeln oder Sellerie, die den Biotta Säften ihren unvergleichlich aromatischen und ursprünglichen Geschmack verleihen.

Aus der vom passenden Klima verwöhnten Gegend rund um die Biotta Manufaktur am Südufer des Bodensees stammen die wesentlichsten Bio-Gemüse für unsere Säfte. Das heisst: Ein kurzer, direkter Weg vom Feld in die Flasche. Da ist perfektes Timing gefragt, denn in der Regel müssen Felderzeugnisse saisonal frisch nach der Ernte innert weniger Stunden verarbeitet werden.

Wir pflegen mit unseren Bio-Bauern eine faire Partnerschaft. Wir setzen uns für den schweizerischen Bio-Anbau ein und sind vertrauensvoller Partner von Produzenten, die mit Anbauverträgen arbeiten und uns persönlich bekannt sind. Mit ihnen wird eine langjährige Zusammenarbeit gepflegt. Und wir legen besonderen Wert darauf, für die wertvollen Natur-Erzeugnisse einen fairen Preis zu zahlen. Fair Trade beginnt für uns gleich vor den eigenen Toren in Tägerwilen (Thurgau).

Back to Top

Produktion

Unsere Herstellung

"Frisch vom Feld in die Flasche." Nach diesem Qualitätsgedanken werden unsere qualitativ hochwertigen Produkte nach modernster Verarbeitungstechnologie hergestellt. Um die Umwelt zu schonen, wird ein Teil des Gemüses in Tägerwilen (TG) und Umgebung angebaut und verarbeitet.

Back to Top

Bio-Landwirtschaft

Bereits der erste Biotta Saft im Jahre 1957 war aus biologischem Anbau. Seitdem werden bei uns konsequent und zu 100% biologische Säfte hergestellt. Doch was genau bedeutet Bio eigentlich? Und was sind die Unterschiede zu konventioneller Landwirtschaft?

Was zeichnet den Bio-Landbau aus?

  1. Ganzheitliches Denken:
    Der biologische Landbau wird als ganzheitliches, ökologisches System betrachtet, das Boden, Pflanzen, Tiere, Menschen, Wasser und Luft umfasst.
  2. Naturgemässes Düngen:
    Es umfasst nährstoffreiche, lebendige, tierische und mineralische Komponenten.
  3. Verzicht auf Kunstdünger, chemische Spritzmittel und gentechnisch veränderte Organismen


Unterschied biologischer und konventioneller Anbau

Biologischer Anbau

  • Ernährung der Pflanzen über die Mikroorganismen des lebendigen, gesunden Bodens
  • Natürliche Düngung wie Kompost, Stallmist, Gründüngung, etc.
  • Einsatz und Förderung von Nü̈tzlingen
  • Kunstdünger, Pestizide und GVO sind verboten

Konventioneller Anbau

  • Direkternährung der Pflanzen mit Kunstdünger, dadurch Schwächung der Pflanzen, Verlust der Widerstandskraft
  • Anfälligkeit auf Krankheiten und Schädlinge
  • Einsatz von Pestiziden, Fungiziden und Herbiziden
  • Schädigung der Nützlinge, Pestizid- und Antibiotika-Rückstände in Boden, Wasser und im Menschen


Der Kreislauf des biologischen Landbaus

Die Bio-Vordenker

Zwei Männer prägten in entscheidender Weise die Entwicklung des biologischen Anbaus:

Dr. Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, hat bereits in den 20er-Jahren in seinen Landwirtschaftskursen die Grundlage des sogenannten biologisch-dynamischen Landbaus festgelegt. Nebst der Bodenpflege werden im Anbau nach anthroposophischen Grundsätzen auch der Einfluss von Mond und Sternen berücksichtigt. In den 40er-Jahren begründete Dr. Hans Müller den organisch-biologischen Landbau. Diese Anbaumethode ist heute weltweit am meisten verbreitet. Biotta arbeitet nach diesen Richtlinien.

Für die beiden Vordenker war der Boden nicht nur ein notwendiges Übel, wie er damals von den Agro-Chemikern betrachtet wurde. Die Bio-Pioniere erkannten einen lebendigen Boden als notwendige biologische Stufe, beherbergt er doch pro Kubikzentimeter mehrere Milliarden Lebewesen, sogenannte Mikroorganismen (Bakterien, Enzyme und Pilze). Sie haben die entscheidende Aufgabe, den Pflanzen Nahrung aufzubereiten. Je gesünder und vielseitiger diese Mikroorganismen sind, umso widerstandskräftiger werden die Pflanzen. So können sie sich selbstständig gegen Krankheiten und Schädlinge wehren.

Back to Top

Qualität

Um beste, hochwertige Bio- Säfte herstellen zu können, legen wir grossen Wert auf die Bereiche Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung. Hierbei steht nicht nur die Entwicklung neuer Produkte im Vordergrund, sondern auch das ständige Verbessern der bestehenden Säfte. Um unseren Kundinnen und Kunden stets beste Qualität anbieten zu können, haben wir eine Abteilung, die für die Entwicklung und Qualität der Biotta Säfte verantwortlich ist. Sobald es erste Ergebnisse zu einer neuen Saft-Rezeptur gibt, wird degustiert, gefachsimpelt und schliesslich ein Urteil gefällt. So können wir sicher gehen, dass die Vielfalt der Meinungen berücksichtigt wird und in den Prozess einfliesst.

Und auch während der Saft-Herstellung gibt es einiges zu tun. Jede Produktionscharge wird während des ganzen Verarbeitungsprozesses überwacht und regelmässig kontrolliert. So können mögliche Qualitätsabweichungen rechtzeitig erkannt und behoben werden.

Stetig werden der Betriebsablauf sowie die Qualitätssicherung von externen Prüfern kontrolliert.

Zertifikate

Schweizerische Bio-Verordnung, zertifiziert durch bio.inspecta AG, CH-BIO-006,  www.bio-inspecta.ch

Schweizerische Bio-Verordnung, zertifiziert durch bio.inspecta AG, CH-BIO-006,  www.bio-inspecta.ch

bio.inspecta kontrolliert und zertifiziert biologische Produkte nach der Schweizerischen Bio-Verordnung, der EU-BIO Verordnung sowie nach Bio Suisse. Diese Firma wurde gegründet, um die neutrale, unabhängige und glaubwürdige Kontrolle sowie Zertifizierung von Bio-Produkten zu garantieren. Kontrolle und Zertifizierung eines Produkts werden nie von der gleichen Person durchgeführt. 

Bio Suisse, www.bio-suisse.ch

Bio Suisse, www.bio-suisse.ch

Bio Suisse ist der Dachverband der Schweizer Knospe-Betriebe und Eigentümerin der eingetragenen Marke Knospe. Die Träger sind die rund 5500 Knospe-Bauern und Knospe-Gärtner, die in 32 Mitgliedorganisationen organisiert sind.

Bio Suisse organisiert und führt die Entwicklung der Knospe und des biologischen Landbaus in der Schweiz. Die Knospe, die Marke der Schweizer Bio-Produzenten und ihrer Bio-Produkte, garantiert die Einhaltung der Bio Suisse Richtlinien und damit einen sehr hohen Bio-Produktionsstandard über den gesamten Landwirtschaftsbetrieb, sowie der vor- und nachgelagerten Sektoren.

EU-Bio-Verordnung, http://ec.europa.eu/agriculture/organic

EU-Bio-Verordnung, http://ec.europa.eu/agriculture/organic

Da der ökologischen Landbau immer mehr Anklang fand, wurde 1991 eine neue Verordnung gegründet um so den neuen Trend für Landwirtschaftliche Erzeugnisse zu stützen. Die EU-BIO-Verordnung VO regelt seit 1992 den (EG 834/2007) ökologischen Landbau. Mit dieser Verordnung, die in allen Ländern der Europäischen Union verbindliches Recht ist, werden die Mindestanforderungen für die Erzeugung und die Kontrolle von Öko-Produkten festgelegt.

FSSC 22000, www.fssc22000.com

FSSC 22000, www.fssc22000.com

FSSC (Food Safety System Certification 22000) ist eine Norm zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit bei der Erzeugung von Lebensmitteln. FSSC 22000 beruht auf einer ISO Norm und ist durch die GFSI (Globale Food Safety Initiative) zugelassen.

Halal-Zertifizierung, https://www.halalcs.org/

Halal-Zertifizierung, https://www.halalcs.org/

Die in der Schweiz basierte HCS (Halal Certification Services) ist eine weltweit anerkannte Firma, die sowohl Zutaten als auch fertige Produkte auf Halal-Anforderungen prüft. Die Halal-Zertifizierung besagt, dass die zertifizierten Produkte während allen Schritten der Produktion den Halal-Standards gerecht werden. Halal-zertifizierte Produkte sind nach islamischem Recht zulässig und dürfen von Muslimen konsumiert werden.

Back to Top

Engagement

Bienen-Projekt
Schon seit über 50 Jahren setzen wir uns für die biologische Landwirtschaft und damit gegen die Verwendung von Pestiziden und Herbiziden ein. Auch Bienen leisten als Bestäuber einen unschätzbaren Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität. Honigbienen und Wildbienen sind unersetzlich für die Umwelt, die Natur und den Menschen. Bienen bestäuben rund 80 % unserer Nutz- und Wildpflanzen. Sie sind also ein hervorragendes Beispiel, um die Wahrnehmung und das Bewusstsein für Naturschutz, Biodiversität und naturnahe Lebensräume zu fördern. Gemeinsam mit Coop und weiteren Partnern unterstützen wir vier Schweizer Bienen- und Imkerprojekte.

Ziel des Engagements
Die vier Bienen- und Imkerprojekte sollen Kinder und Jugendliche für die Thematik Bienen und Umweltschutz sensibilisieren und die Wichtigkeit der Bienen und der Imkerarbeit deutlich machen. Die ehrenamtlich arbeitenden Projektteams geben ihr Wissen und ihre Begeisterung weiter und machen Kinder und Jugendliche so zu Botschaftern für einen nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt.

Die vier Projekte
Das Projekt "Bienenclub" betreibt in Uettligen bei Bern eine Bio-Imkerei für Schüler. Sie kann von Schulklassen besucht werden und stellt Lehrerinnen und Lehrern Unterrichtsmaterial zur Verfügung. Das Projekt "Flugschnaise" führt Jugendliche an die Imkerei heran, um den Imkernachwuchs zu fördern. "Wabe 3" macht "Urban Beekeeping" und fördert das Bewusstsein der Zürcher Stadtkinder für Ökologie in der Stadt. Das Projekt "wild Bee" schliesslich setzt sich für das Wissen über die mannigfaltigen Wildbienenarten in der Schweiz ein.

Mehr Informationen: www.probienen.ch

Aronia-Projekt
Bio-Aroniabeeren in der Schweiz? – So mancher schaute uns skeptisch an, als wir vor drei Jahren in der Region nach den dunklen Beeren suchten. Mit der IG Aronia haben wir den perfekten Partner gefunden.
Die Aroniabeere, auch Apfelbeere genannt, kommt ursprünglich aus Nordamerika. Von den Indianern vielfach genutzt, blieb sie von den Einwanderern weitgehend unbeachtet. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckte ein russischer Biologe die neuartige Pflanze. Er nahm sie mit nach Russland, um sie dort zu kultivieren und zu veredeln. Bis heute ist die Nutzung der Aroniabeere im östlichen Europa wesentlich ausgeprägter als hierzulande. Doch auch in der Schweiz ist der Anbau der Superfrucht möglich und das sogar in bester Bio-Qualität. Was als wage Vision begann, ist nun Wirklichkeit. So pflanzen mehrere Bio-Bauern aus der Region Bio-Aronia an. Im Herbst wird die Ernte direkt in die Biotta Manufaktur gebracht. Hier in Tägerwilen werden die handverlesenen Beeren gepresst und als Biotta Saft abgefüllt. So unterstützen wir die Bio-Bauern aus der Region bei Innovations-Projekten und fördern damit den heimischen Bio-Anbau, auch von eher Schweiz-untypischen Pflanzen.
Im Biotta Aronia-Acerola Saft sind Schweizer Bio-Aroniabeeren enthalten.

Mehr zur IG Aronia: www.aroniabeere.ch

Back to Top

Team

Im Biotta Team arbeiten rund 70 Menschen – von der Buchhalterin bis zum Lebensmitteltechniker. Täglich werden im Biotta Gründerhaus neue Produktideen entwickelt und im Produktionsgebäude gleich nebenan in die Tat umgesetzt. Wir arbeiten eng miteinander, um unseren Kundinnen und Kunden beste Biotta Säfte anbieten zu können.

Back to Top

Newsletter

Aktualitäten & Geschichten rund um Biotta im Biotta Newsletter.

Anrede
Back to Top