Preiselbeeren aus den Karpaten

Die Preiselbeeren für den Biotta Preiselbeersaft werden in mühevoller Handarbeit in den Karpaten gepflückt.
Biotta Preiselbeere Plus – Bio-Saft – Bild 2 von 3

Wenn in den unberührten Wäldern und auf den sonnigen Hügeln der rumänischen Karpaten die Preiselbeeren reifen, beginnt für viele Familien eine besondere Zeit.

Mit viel Geduld und traditionellem Handwerk werden die kleinen roten Beeren von Hand geerntet – fernab von Hektik, Lärm und industrieller Landwirtschaft. In einer der artenreichsten Naturlandschaften Europas entstehen so die wertvollen Bio-Preiselbeeren für unseren Biotta Preiselbeersaft. Eine Geschichte über echte Naturverbundenheit, nachhaltige Ernte und Menschen, die im Einklang mit der Natur leben.

Je­den Som­mer­tag um 6 Uhr steht Ma­ria auf und rich­tet ih­ren Ern­te- Kamm, um auf den Hü­geln der Kar­pa­ten Prei­sel­bee­ren zu pflü­cken. Ei­nen We­cker braucht sie nicht, ihre in­ne­re Uhr geht mit der Na­tur, denn auf die­se ist Ver­lass, sagt sie.

„Das hier ist mei­ne Hei­mat. Kei­ne an­de­ren Wie­sen und Wäl­der rie­chen so in­ten­siv: das Moos, die Bäu­me, der Bo­den. Ich glau­be nir­gends auf der Welt hat man so ei­nen Blick.“

Ma­ria hat ihre Hei­mat noch nie ver­las­sen, das will sie auch gar nicht. „Al­les was ich zum Glück­lich­sein brau­che, fin­de ich hier“, sagt sie stolz. Die Kar­pa­ten, eine der reiz­volls­ten Land­schaf­ten Eu­ro­pas, im Her­zen Ru­mä­ni­ens sind ihr zu­hau­se. Es ist das gröss­te zu­sam­men­hän­gen­de Wald­ge­biet des eu­ro­päi­schen Kon­ti­nents, mit ho­hen Ber­gen, wei­ten Tä­lern und saf­ti­gen Wie­sen. Hier wach­sen wild auf son­ni­gen Hü­geln und in dich­ten Wäl­dern die Prei­sel­bee­ren für den Biot­ta Prei­sel­beer­saft. Das ge­sam­te Ge­biet ist bio-zer­ti­fi­ziert, man lässt der Na­tur ih­ren Lauf und ver­traut dar­auf. Dün­ger und Spritz­mit­tel sind tabu. Die Re­gi­on ist so weit­läu­fig, dass eine kon­se­quen­te land­wirt­schaft­li­che Be­wirt­schaf­tung un­mög­lich ist. Ge­nau das ist der gros­se Vor­teil. Man über­lässt die Na­tur sich selbst und freut sich, wenn die Ern­te gut aus­fällt.

Von Au­gust bis Sep­tem­ber ist Ern­te­zeit. Mit Holz­käm­men wer­den die klei­nen ro­ten Bee­ren ge­sam­melt und an­schlies­send von Hand ver­le­sen. Das ist scho­nend für die Pflan­zen und ga­ran­tiert bes­te Qua­li­tät. Für die meis­ten Fa­mi­li­en hier be­deu­tet die Ern­te ein ge­si­cher­tes Zu­satz­ein­kom­men. Und sie sind stolz dar­auf, dass der Saft dar­aus in vie­len Län­dern der Welt ge­trun­ken wird. Von der Schweiz ha­ben sie ge­hört, vor al­lem, dass es dort noch hö­he­re Ber­ge gibt. Ge­sam­melt wer­den die Bee­ren in den Sam­mel­sta­tio­nen. Hier wird die Ware kon­trol­liert, ge­wo­gen und di­rekt be­zahlt. An­schlies­send wer­den die Bee­ren ge­fro­ren und per LKW nach Süd­ti­rol ge­fah­ren, wo sie durch scho­nen­de Pres­sung zu na­tur­be­las­se­nem Saft wer­den. So­fort da­nach folgt der Trans­port in die Biot­ta Ma­nu­fak­tur nach Tä­ger­wi­len (TG). Hier an­ge­kom­men, wird der rei­ne Saft mit Tee­aus­zug und et­was Aga­ven­dick­saft trink­fer­tig ge­macht und in die Biot­ta Fla­sche ab­ge­füllt. Mehr Na­tur geht in kei­ne Fla­sche.