Wie läuft eine Wellness Woche mit Biotta genau ab? Wie fühlt es sich an, einige Tage auf feste Nahrung zu verzichten? Und was macht das mit dem Körper? Antworten auf viele Fragen und ein Einblick in ihre Wellness-Reise gibt es hier im Erfahrungsbericht von Bloggerin und Eventmanagerin Slavia.

Entgiften mit der Biotta Wellnesskur

Ich weiss nicht, wann ihr das letzte Mal auf feste Nahrung verzichtet habt, bei mir war es wahrscheinlich, als ich gestillt wurde.

Seitdem habe ich – so lange ich mich erinnern mag – immer feste Nahrung zu mir genommen. Ich war schon immer sehr darauf bedacht, gutes und qualitativ hoch stehendes Essen zu kaufen, aber ich habe meinem Darm nie eine Ruhepause ohne Essen gegönnt.

Ein neuer Selbsttest

Da ich mich immer wieder gerne neuen Herausforderungen stelle, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, eine Wellnesswoche mit Biotta Säften zu machen. Habe schon lange damit geliebäugelt und jetzt wollte ich es durchziehen. Als ich dieses Unterfangen plante, war meine grösste Angst, dass ich an den vielen Events, wo ich eingeladen werde, schwach werde und etwas esse. Da wusste ich noch nicht, dass dies während meiner Wellnesswoche kein Problem darstellen würde, da wegen der Coronakrise sowieso keine Events mehr stattfinden.

Dieses Problem war gebannt. Aber dafür kamen andere auf mich zu. Wie sollte ich mich während der stayathome Phase ablenken? Fragen über Fragen. Aber ich hielt mich an mein Lieblingsmotto „we cross the brigde when we reach there“ und liess mich auf das Abenteuer ein, denn die Biotta Wellnesswoche ist wirklich sehr klar strukturiert und alles sehr gut erklärt. Aber von Anfang an.

Das Prinzip der Biotta Wellnesswoche

Die Saftkur Box wird zu dir nach Hause geliefert. In der Box ist alles, was du für die einwöchige Kur brauchst. Säfte, Tee, Leinsamen, ein Leaflet mit den Tagen und Mengenangaben und zu guter Letzt noch eine Broschüre, wo alles genau beschrieben ist und man sich hilfreiche Tipps holen kann. Zu guter Letzt hat man auch die Möglichkeit, sich auf einer Plattform anzumelden und mit der Community auszutauschen.

Die ganze Saftkur dauert 7 Tage, 5 Tage, an denen man gänzlich auf feste Nahrung verzichtet und jeweils ein Vorbereitungstag und Aufbautag, wo sich der Körper mit wenig Essen und etwas Saftverzehr darauf vorbereitet, nur noch flüssige Nahrung aufzunehmen, respektive das Gegenteil beim Aufbautag.

Die Safttkurwoche

Vorbereitungstag

Wie bei jedem Experiment, macht sich die Nervosität breit, denn jetzt gilt es Ernst. Am Vorbereitungstag trinke ich schon etwas Biotta Dörrpflaume Saft und 2 Liter Biotta Kräutertee. Um die Darmentleerung zu begünstigen, werden am morgen und am Abend auch je 2 Teelöffel Leinsamen eingenommen. Am Morgen kann ich normal frühstücken, am Mittag und Abend gibt es je ein leichtes Essen ohne Fleisch. Den Vorbereitungstag überstehe ich ohne grössere Mühe und hege auch eine gewisse Vorfreude auf die kommende Woche.

Tag 1
Die Stunde der Wahrheit schlägt jetzt für mich – am ersten Tag trinke ich über den ganzen Tag eine Flasche Biotta Wellness Saft und dazu den Kräutertee. Am Mittag gibt es zusätzlich ein Glas Biotta Vita 7 und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gut es tat, am Abend den Tomatensaft warm zu trinken, wie ein Suppe. Ich habe es richtig genossen und bin früh ins Bett gegangen und habe richtig ausgeschlafen.

Tag 2
Der zweite Tag läuft eigentlich ziemlich reibungslos ab. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Gemüsesäfte als nahrhafter empfunden habe und mit einer Flasche Gemüsegarten gut durch den Tag komme. Die Dörrpflaume ist zusammen mit den Leinsamen schon ein fester Bestandteil, auf den ich mich richtig freue. Am Abend ist der Tomatensaft, den ich auch wieder warm trinke, mein Highlight. Durch den Tag lenke ich mich mit Arbeit ab. Das hat sehr gut funktioniert.

Tag 3

Der dritte Tag bedeutet Halbzeit. Sehr gut, das Hungergefühl hält sich im Zaum und ich habe schon eine gewisse Routine am morgen und Vormittag entwickelt, damit ich mir die Säfte, die mir zur Verfügung stehen, richtig einteile. Ohne nennenswerte Schwierigkeiten komme ich durch den Tag.

Tag 4

Die Motivation ist heute im Keller. Das Hungergefühl ist gross und ich kann mich kaum ablenken. Viel arbeiten kann ich auch nicht, da ich mich nicht konzentrieren kann. Jetzt ist der Moment gekommen, wo ich mich bei der Community melde und nach Tipps frage, wie ich das aushalten soll. Ich bekomme die hilfreiche Antwort, dass ich gerne auch noch 1-2 dl mehr trinken kann, wenn ich zu Hause noch Säfte habe – vorzugsweise Gemüsesäfte, weil in den Früchtesäften zu viel Fructose vorhanden ist. Da ich im Homeoffice bin, kann ich es mir gut einrichten. Für Personen, denen es schwindlig wird, können auch einen Löffel Honig oder ein Traubenzucker zu sich nehmen. Ich bin froh und dank diesem Tipp kann ich diesen Tag überstehen. Ich gehe erneut früh zu Bett und schlafe tief und fest.

Tag 5

Ich habe gut geschlafen und das Wissen darum, auf ein baldiges Ende der Saftkur, lassen mich optimistisch und fröhlich in den Tag starten. Den Dörrpflaumensaft trinke ich schluckweise und geniesse jeden einzelnen Schluck ganz bewusst (diesen Saft habe ich mir nach Beendigung der Kur am morgen beibehalten, er ist der Motor des Darms und ich kann jedem empfehlen, diesen Saft jeden morgen auf nüchternem Magen, nachdem man ein Glas Wasser getrunken hat, einzunehmen) und trinke über den Tag verteilt, eine Flasche Biotta Wellness. Den ganzen Tag habe ich keine Probleme und gehe auch an die frische Luft spazieren, um mich präventiv abzulenken.

Aufbautag
Der Aufbautag fällt auf meinen Geburtstag. Irgendwie habe ich bei der Berechnung nicht daran gedacht. Da sowieso alle Restaurants geschlossen sind und ich wegen Social Distancing keine grossen Sprünge gemacht habe, habe ich am Aufbautag meine Birne umso mehr genossen und mich ab der Sonne erfreut, die sich den ganzen Tag schien. Herrlich und macht gute Laune.

Fazit
Die Saftkur dient in erster Linie nicht dazu, abzunehmen. Sie dient zum Entgiften des Körpers und das Bewusstsein zum Essen zu verändern. Das Essen besser wahrzunehmen und nach dieser Woche dieses Bewusstsein auch in den Alltag aufzunehmen und umzusetzen. Die Saftkur ist sehr ausgewogen und das Know-How von Biotta ist bei den Broschüren und dem ganzen Aufbau spürbar. Das gibt auch zusätzlich Mut und Vertrauen, die Kur nicht zu unterbrechen. Mein Gemüsekonsum hat sich nach der Kur zusätzlich erhöht. Ich muss aber auch ehrlicherweise gestehen, dass durch den partiellen Lockdown und weil ich nicht mehr schnell irgendwo etwas einkaufen gehe, sich das Ganze besser manifestieren kann. Ob ich dies auch so leicht schaffen würde, wenn alle Läden offen wäre, kann ich nicht beurteilen. Das Gute ist, jeder, der so eine Saftkur mal machen wollte und Angst hatte, dass man es körperlich nicht schafft, der kann genau während dieses Lockdowns die Chance beim Schopf packen und seinen Körper während einer Woche entgiften. Die nötige Ruhe und Entschleunigung haben wir ja bereits.

27. März 2020