Die Preiselbeeren für den Biotta Preiselbeersaft werden in mühevoller Handarbeit in den Karpaten gepflückt, jenseits von Lärm, Stress und Zeitdruck. Biotta Geschäftsführer Clemens Rüttimann besuchte die Bauern vor Ort und war fasziniert vom einfachen Leben abseits des Trubels.

Jeden Sommertag um 6 Uhr steht Maria auf und richtet ihren Ernte- Kamm, um auf den Hügeln der Karpaten Preiselbeeren zu pflücken. Einen Wecker braucht sie nicht, ihre innere Uhr geht mit der Natur, denn auf diese ist Verlass, sagt sie.

„Das ist hier ist meine Heimat. Keine anderen Wiesen und Wälder riechen so intensiv: das Moos, die Bäume, der Boden. Ich glaube nirgends auf der Welt hat man so einen Blick.“

Maria hat ihre Heimat noch nie verlassen, das will sie auch gar nicht. „Alles was ich zum Glücklichsein brauche, finde ich hier“, sagt sie stolz. Die Karpaten, eine der reizvollsten Landschaften Europas, im Herzen Rumäniens sind ihr zuhause. Es ist das grösste zusammenhängende Waldgebiet des europäischen Kontinents, mit hohen Bergen, weiten Tälern und saftigen Wiesen. Hier wachsen die Preiselbeeren für den Biotta Preiselbeersaft. Nicht wie Cranberries in riesigen Plantagen, sondern wild auf sonnigen Hügeln und in dichten Wäldern. Das gesamte Gebiet ist bio-zertifiziert, man lässt der Natur ihren Lauf und vertraut darauf. Dünger und Spritzmittel sind tabu. Die Region ist so weitläufig, dass eine konsequente landwirtschaftliche Bewirtschaftung unmöglich ist. Genau das ist der grosse Vorteil. Man überlässt die Natur sich selbst und freut sich, wenn die Ernte gut ausfällt.

Von August bis September ist Erntezeit. Mit Holzkämmen werden die kleinen roten Beeren gesammelt und anschliessend von Hand verlesen. Das ist schonend für die Pflanzen und garantiert beste Qualität. Für die meisten Familien hier bedeutet die Ernte ein gesichertes Zusatzeinkommen. Und sie sind stolz darauf, dass der Saft daraus in vielen Ländern der Welt getrunken wird. Von der Schweiz haben sie gehört, vor allem, dass es dort noch höhere Berge gibt.

Biotta Geschäftsführer Clemens Rüttimann besuchte die Bauern bei der Ernte und konnte so mehr über ihren Alltag und die Bedeutung der Beeren für sie erfahren.

„Es ist faszinierend zu sehen, was diese Ernte hier bedeutet. Mich macht es ganz besonders stolz, dass wir hierzu einen Teil beitragen können.“, sagt Clemens Rüttimann, „während viele Hersteller auf Cranberries aus Übersee setzen, schützen und unterstützen wir eine ganze Region, die an Biodiversität kaum zu überbieten ist und vielen Menschen eine Heimat bietet“. Für ihn sei es wie eine andere Welt, weit weg vom Trubel des Büroalltags. Nur die Landschaft erinnere ihn ein „klein wenig an Appenzell“.

Gesammelt werden die Beeren in den Sammelstationen. Hier wird die Ware kontrolliert, gewogen und direkt bezahlt. Anschliessend werden die Beeren gefroren und per LKW nach Südtirol gefahren, wo sie durch schonende Pressung zu naturbelassenem Saft werden. Sofort danach folgt der Transport in die Biotta Manufaktur nach Tägerwilen (TG). Hier angekommen, wird der reine Saft mit Teeauszug und etwas Agavendicksaft trinkfertig gemacht und in die Biotta Flasche abgefüllt. Mehr Natur geht in keine Flasche.